Diverse Medien hatten berichtet, dass volle Entschädigungsansprüche durch die Bestimmungen der Bundesregierung bzw. des Nationalrates ausgehebelt wurden. Da das teilweise nicht wirklich so ist, besteht teilweise bereits jetzt dringender Handlungsbedarf:

Und zwar insbesondere etwa für Hotelbetriebe, Skiliftbetriebe und Tankstellen, aber etwa auch Tierärzte, KFZ-Werkstätten und Trafiken.

Beinahe volle (!) Entschädigungsansprüche bestehen weiterhin, sofern die konkreten Voraussetzungen im Einzelfall erfüllt sind.

Sind Sie in einer Ortschaft, in der Sie wohnen oder b e r u f s t ä t i g sind, über welche Verkehrsbeschränkungen durch die Bezirksverwaltungsbehörde in Folge COVID-19 verhängt waren oder noch verhängt sind und haben dadurch einen Verdienstentgang?

Die erreichbare Entschädigung ist u.a. für selbständig erwerbstätige Personen und Unternehmen nach dem vergleichbaren fortgeschriebenen wirtschaftlichen Einkommen zu bemessen. Anzurechnen ist jedoch alles, was man sonst erhält – und um das man sich jedenfalls auch bemühen muss.

DRINGEND zu beachten ist eine sehr kurze FRIST zu Geltendmachung der Entschädigungen gibt!

Da hier in Folge der rechtlichen Neuerungen zu COVID-19 keine Rechtsprechung vorliegt, wird ein Ergebnis erst nach rechtskräftigem Verfahrensabschluss feststehen. Da es sich jedoch um keine teuren Zivilprozesse handelt, die man hier einleiten muss, sondern Verfahren im Verwaltungswege, werden die anfallenden Kosten überschaubar und ökonomisch sinnvoll eingesetzt sein. Sachgerechte und zeitgerechte Verfahrenseinleitungen sind jedoch dringend geboten.

Gerne analysieren wir Ihren konkreten Einzelfall – und das ist auf Grund der verzweigten Rechtslage und den unterschiedlichen konkreten Sachlagen geboten –   zu einem vorab zu vereinbarenden transparenten Pauschalbetrag.

Wir stehen für Sie mit unserer Taskforce in Wien (taskforce@laa.law; 01/50 124) und Kärnten (sommer@laa.law; 0463/50 29 40) zur Verfügung.

MMag. Michael Sommer