Der Härtefallfonds unterstützt all jene Selbstständigen, die Umsatzeinbrüche haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenserhaltungskosten. Der Betrachtungszeitraum ist: 16. März bis 15. April.

Das Geld ist ein Zuschuss und muss – bei korrekter Beantragung – nicht zurückgezahlt werden. Die Anträge werden nach der Reihenfolge des Einlangens bearbeitet.

Eine Wirtschaftskammermitgliedschaft ist nicht Voraussetzung. Antragsberechtigt sind u.a. folgende Gruppen:

  • Ein-Personen-Unternehmer (EPU)
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Erwerbstätige Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind
  • Neue Selbstständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)
  • Auch Neugründer

Es sind nun für die Phase II die Einkommensobergrenzen und Einkommensuntergrenzen e n t f a l l e n, wie auch weitere Hürden, die bisher für viele keinen Zuschuss erlaubten (u.a.: Mehrfachversicherungen, Nebenverdienste).

Der Zuschuss erfolgt wie folgt:

    • max. € 2.000 pro Monat auf maximal 3 Monate.
    • richtet sich nach der Höhe der Einkommenseinbuße.

Die Details (= Förderrichtlinien) sowie die Unterlagen, die Sie zur Beantragung benötigen, wie auch den Link zur Online-Beantragung finden Sie unter: https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html. Dort sollte sich auch klären, wie sich die Antragsmöglichkeit ab morgen 8. April mit dem Betrachtungszeitraum bis 15. April verhält.

Wir sind für Sie telefonisch und via Mail erreichbar. Sie können sich auch an unsere Task-Force in Wien (taskforce@laa.law) oder Kärnten (sommer@laa.law) wenden.

MMag. Michael Sommer